GrindingHub Preview 2026 stimmt auf die internationale Leitmesse für Schleiftechnik ein
Branche im Spannungsfeld von Rückgang und Innovation
Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen bleiben herausfordernd, wie aktuelle Statistiken zeigen. Die deutsche Produktion von Schleif-, Hon-, Läpp- und Poliermaschinen lag in den ersten drei Quartalen 2025 bei 626 Millionen Euro und damit 15 Prozent unter dem Vorjahreszeitraum. Besonders deutlich fiel der Rückgang im Export aus: Mit 456 Millionen Euro sanken die Ausfuhren 2025 um 25 Prozent. Der Inlandsabsatz entwickelte sich hingegen positiv und erreichte von Januar bis September 2025 ein Volumen von 170 Millionen Euro, was einem Zuwachs von 33 Prozent entspricht. Der Auftragseingang trübte sich zum Jahresende 2025 ein, sodass die Jahresbilanz mit einem Minus von fünf Prozent abschließt. Besonders der heimische Markt zeigte deutliche Schwächen, während sich das Ausland über weite Strecken stabilisierte. „Die Zahlen zeigen klar, dass die Branche in einem herausfordernden Umfeld agiert. Gleichzeitig sehen wir eine hohe Innovationsdynamik vieler Unternehmen. Gerade in einer solchen Phase braucht es Orientierung, Austausch und konkrete Geschäftsmöglichkeiten – und genau das bietet die GrindingHub“, erklärt Dr. Markus Heering, Geschäftsführer des VDW und Veranstalter der GrindingHub.
Internationale Beteiligung weiterhin auf hohem Niveau
Mehr als 430 Aussteller haben ihre Teilnahme auf der GrindingHub bestätigt, vom Start-up bis zum Weltkonzern. Auf der Preview gaben Firmen einen ersten Einblick in ihren Messeauftritt*. In drei Hallen des Stuttgarter Messegeländes präsentieren die Aussteller insbesondere aus Deutschland, China, der Schweiz und Italien ihre Innovationen entlang der gesamten Wertschöpfungskette – von Schleifmaschinen und Schleifmitteln über Prozessperipherie und Softwarelösungen bis hin zu Mess- und Prüftechnik. „Die GrindingHub ist weit mehr als eine Produktschau. Sie ist die internationale Bühne der Schleiftechnik und ein Ort, an dem Partnerschaften entstehen, Investitionen vorbereitet und technologische Weichen gestellt werden“, betont Heering. Dass die Schweiz zu den stärksten Ausstellernationen zählt, unterstreicht die Bedeutung der Schleiftechnik für die dortige Industrie. „Rund ein Fünftel der Schweizer Werkzeugmaschinen-Exporte entfällt auf Schleifmaschinen. Entsprechend groß ist die Relevanz dieser Technologie für unsere Mitgliedsunternehmen“, erklärt Christoph Blättler von Swissmem, dem Verband der Schweizer Tech-Industrie. „Mit dem Grinding Pavilion Switzerland ermöglichen wir insbesondere kleineren Unternehmen eine effiziente Präsenz auf der Messe.“
GrindingHub feiert 2027 Premiere in USA
Neben dem Blick auf die diesjährige Veranstaltung in Deutschland gab Sebastian Esswein, Mitglied der Geschäftsleitung der Messe Stuttgart, auf der Preview auch einen Ausblick auf die internationale Expansion der GrindingHub. Vom 18. bis 20. Mai 2027 feiert die GrindingHub Americas im Duke Energy Convention Center in Cincinnati, Ohio, ihre Premiere. „Mit der GrindingHub Americas etablieren wir im kommenden Jahr die erste und einzige Fachmesse in Nordamerika, die sich ausschließlich der Schleiftechnik widmet“, erklärt Esswein. „Cincinnati überzeugt durch seine Lage im Herzen bedeutender Produktionscluster – insbesondere in der Automobil- sowie der Luft- und Raumfahrtindustrie. Damit sind wir nah am Markt und schaffen eine neue Plattform, die exakt auf die Bedürfnisse der Branche zugeschnitten ist.“
Die GrindingHub Preview 2026 steht in Kürze auch digital unter folgendem Link zur Verfügung: https://www.grindinghub.de/news/newsroom/mediathek/.
Unsere Pressemappe steht Ihnen auch zum Download zur Verfügung: Pressemappe herunterladen (PDF, 223 KB) (PDF, 288 KB)
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